Eine entspannte, griechische Hochzeit
Mein jetziger Mann und ich planten unsere Hochzeit schon sehr lange, konnten uns aber nie so richtig einigen, wie und wo diese ablaufen sollte. Ich stamme aus Deutschland und mein Mann aus Griechenland, sodass wir uns nur in einem Punkt einig waren: dass es sich um eine griechische Hochzeit handeln sollte.
Während unserem Wohnen auf Zeit in Leipzig, für das wir uns aufgrund eines gemeinsamen Praktikums während des Studiums entschieden hatten, machten wir uns Gedanken darüber, wo die griechische Hochzeit stattfinden sollte.
Da wir beide als arme Studenten kaum Geld für große Sprünge haben, entschieden wir uns für eine Hochzeit in Hannover, unserer Heimatstadt, wo wir uns bereits in der Schulzeit kennen lernten. Dimítri kam mit seinen Eltern bereits als Kind nach Deutschland. Diese führen nun ein griechisches Restaurant in Hannover, in dem wir auch unsere Hochzeitsfeier verbrachten. Wir aßen viele leckere griechische Spezialitäten und es gab griechische Musik, sodass alle Gäste ausreichend tanzten und lachten. Wir tranken Ouzo und trauten uns zur späten Abendstunde sogar ans Tanzen von Sirtaki heran, das auch unseren deutschen Gästen viel Spaß machte. Alles war wunderschön in Blau-Weiß dekoriert, und einige griechische Gäste trugen sogar Tracht, sodass die griechische Party nach der Trauung im Standesamt zu einem großen Event wurde.
Am nächsten Morgen starteten wir dann gleich unseren Urlaub in Thüringen, den wir im wunderbaren Thüringer Wald verbrachten, da eine Griechenlandreise auch für die Flitterwochen zu teuer gewesen wäre. Wir spazierten viel durch die Wälder, wanderten und genossen die Zweisamkeit in der Ruhe der Natur. Mein Mann ist stolz darauf, Grieche zu sein und auch ich liebe das Land sehr, sodass wir beide gern an unsere Traumhochzeit nach griechischer Art zurückdenken.